Ehemalige Synagoge in Gronau-Epe

Von außen kommt die ehemalige Synagoge recht unscheinbar daher. Die typischen Elemente wurden noch während des Zweiten Weltkrieges entfernt. Die Literatur spricht sogar davon, dass sie in der Pogromnacht bis auf die Grundmauern abbrannte.

Ein genauerer Blick in das Innere zeigte aber ein anderes Bild. Tatsächlich war nur der Dachstuhl ein Raub der Flammen geworden. Das gesamte Mauerwerk ist dagegen erstaunlich gut erhalten. Nach Abnahme von Wandverkleidungen traten im ehemaligen Synagogenraum zunächst originale Farbfassungen vermutlich aus der Bauzeit 1907 hervor. Durch die Anlage weiterer Suchschnitte fanden sich dann auch die Befestigungen des Thoraschreins und seine Nische. Beides war durch den im Archiv gefundenen originalen Bauplan bekannt. Lage und Ausstattung der Runbogenfenster, die ebenfalls frei gelegt wurden, wichen etwas von diesem Bauplan ab.

Die größte Überraschung aber war, als ein Archäologe die Mikwe wieder fand. Alle Fliesen waren abgeschlagen worden, bevor man sie verfüllte. Als schließlich auch die Lage der Zisterne und der Heizung bekannt wurden, rundete sich das Bild ab.

Die Arbeit an der ehemaligen Synagoge war echte Teamarbeit: Gemeinsam mit einer Restauratorin und einem Archäologen wurden die Funde dokumentiert und analysiert.

Ehemalige Synagoge in Gronau-Epe

  • Die ehemalige Synagoge

    1

  • Hölzernes Fenster der Bauzeit um 1907

  • Die Mikwe nach der Freilegung

  • Farbbefund der Fensterlaibung

  • Farbbefunde im Synagogenraum

  • Halterung des Thoraschreins

  • Reste des originalen Rundbogenfensters

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