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Denkmalpflege und Kulturlandschaft - aktuell bearbeitete Projekte

Trift im Pfälzer Wald

Trift, eine Sonderform der Flößerei, wurde im Pfälzer Wald seit der frühen Neuzeit betrieben, um Nutzholz in die waldarme aber bevölkerungsreiche Rheinebene zu transportieren.
Ein systematischer Ausbau der Triftanlagen begann in bayerischer Zeit ab etwa 1819. Ab 1830 wurden diese modernisiert und zu einem System zusammengefasst.
In einem Pilotprojekt dokumentierte das Kultur-Büro AHB diese Einrichtungen an dem rund 12 Kilometer langen Legelbach. Neben der fotografischen Darstellung galt es vor allem, die Anlagen zu kartieren, nach denkmalpflegerischen Vorgaben zu klassifizieren und in einen Funktionszusammenhang zu stellen.

Die Synagoge in Gronau-Epe

Die 1907 erbaute Synagoge in Gronau-Epe wurde nach Plünderung und Brandstiftung in der Pogromnacht zu einem Feuerwehrgerätehaus ungebaut und diente anschließend zeitweise dem Deutschen Roten Kreuz als Unterkunft.
Inhalt der durch das Kultur-Büro AHB durchgeführten Bauuntersuchung war die Fotodokumentation des derzeitigen Bestandes. Zudem waren an ausgewählten Stellen Sondagen anzulegen, um einen Überblick über die Brandschäden und die erhaltene originale Bausubstanz zu erhalten. Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen in Verbindung mit Literatur- und Archivrecherchen einer Neubewertung der Bau- und Nutzungsgeschichte des Gebäudes.

Great spas of Europe

Bad Ems gehört zu den drei deutschen Kurstädten, die einen Eintrag als UNESCO-Weltkulturerbe anstreben. Bestandteil des Antrags sind die Geschichten und Beschreibungen ausgewählter Gebäude, die die unterschiedlichsten Einrichtungen repräsentieren. Sie reichen vom Kursaal, Theater, Trinkhallen über Brunnen, Kirchen und Aussichtstürmen bis Hotels und Logierhäusern. Aufgabe von AHB war es, aktuelle Fotografien anzufertigen, die bestehenden Texte fachlich zu prüfen und mit der bestehenden Denkmalliste abzugleichen.