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Archiv - Recherche - Texterstellung |
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Das Archiv ist das historische Gedächtnis.
AHB bietet für Unternehmen und Institutionen die Planung
und den systematischen Aufbau eines eigenen Archivs an. Hierfür
werden die vorhandenen Bestände zunächst gesichtet
und erfasst. Daran schließt sich die systematische
Katalogisierung an, die spätere Erweiterungen ermöglicht.
Das Findbuch schließlich ermöglicht einen raschen Zugriff
auf abgelegte Akten und Dokumente.
Die Archivrecherche ist die Basis einer Vielzahl von
Arbeiten. Für Ihre Anfrage recherchiert AHB in Bundesarchiven,
Landes- oder Staatsarchiven, kommunalen Archiven, Kirchenarchiven,
Zeitungs-, Adels- oder Privatarchiven, Foto- und Wirtschaftsarchiven
oder im Patentinformationsdienst. Mit Ihrer Chronik
und Festschrift präsentieren Sie sich einem interessierten
Publikum.
Wesentliches Element für AHB ist es, für die Texte
nicht allein wissenschaftlich korrekt zu recherchieren, sondern
sie im gleichen Maße informativ wie kurzweilig abzufassen.
Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl der von AHB
durchgeführten Projekte.
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| Mönchhofkapelle,
Raunheim |
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Wenig nordöstlich von Raunheim
steht die 1687 konsekrierte Mönchhofkapelle am Rande eines
von einer Mauer eingehegten Friedhofs. Seit 1960 auf Industriegelände
gelegen und somit der Öffentlichkeit entzogen, fanden dort
weder Gottesdienste noch Bestattungen statt. Dieser Umstand
begründet, warum der Friedhof heute ein überregionales
Kleinod ist: dort finden sich Grabsteine der Zeit von 1688 bis
1960 und zeigen einen Querschnitt durch die Sepulkralkultur
von fast drei Jahrhunderten.
Aufgabe von AHB war es, die Geschichte der Kapelle und
des Friedhofes zu recherchieren. Im Rahmen der Untersuchung
konnten nicht nur das bislang unbekannte konkrete Baujahr und
der beauftragte Architekt, sondern auch Details der Baugeschichte
ermittelt werden, die heute helfen, die laufenden Sanierungen
historisch fundiert durchzuführen. Der Bericht ist für
das Jahr 2009 zur Veröffentlichung vorgesehen. (Ganz rechts
sehen Sie eins von elf bauzeitlichen Weihekreuzen, die bei den
laufenden Sanierungen wieder gefunden wurden.) |
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| Jagdschloss Jägersburg,
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Groß-Rohrheim |
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Unmittebar
an der Grenze im Süden der Gemarkung Groß-Rohrheim
findet sich am Waldrand ein rund 0,5 ha großes Areal,
das von einem sternförmigen Graben eingefasst wird. Heute
ist diese Fläche vollkommen eingeebnet und von einer Schonung
bewachsen. Da vermutet wurde, dass dies der Standort des Anfang
des 18. Jahrhunderts wüst gefallenen Jagdschloss Jägersburg
ist, recherchierte AHB in den in Frage kommenden Archiven
und konnte nachweisen, dass hier tatsächlich eine größe
Bebauung, vermutlich eine vierflügelige Anlage, gestanden
haben muss. Diese These wird durch eine in Kooperation mit Kollegen
der Firma Posselt & Zickgraf durchgeführte geophysikalische
Prospektion gestützt. Detektiert wurde ein Reflektor, bei
dem es sich eindeutig um einen anthropogenen Bodeneingriff,
wahrscheinlich Fundamente, Ausbruchgräben oder Kellergrube
eines größeren Gebäudes oder Gebäudekomplexes
handelt. |
| Genisa-Fund in Delkenheim |
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| Bei Aufräumarbeiten wurden unter
der Dachverschalung eines alten Hauses in Wiesbaden-Delkenheim
ein Palmzweig (Lulav) und Dokumente gefunden. Unter den Schriftstücken
befanden sich ein Schutzbrief, der Kaufvertrag für das
Haus, ein Heiratsvertrag sowie Unterlagen, die die Händlertätigkeit
des jüdischen Hausbesitzers in der Zeit zwischen 1802 und
1832 belegen. Aufgabe von AHB war es, diese persönliche
Genisa zu sichten und in den historischen Kontext der jüdischen
Einwohner Delkenheims im frühen 19. Jahrhundert zu setzen,
aber auch die Bau- und Nutzungsgeschichte des Hauses nachzuzeichnen. |
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| Mainz-Kastel, Reduit |
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Im Rahmen
eines Ideenwettbewerbes soll der Uferbereich des Reduit in Mainz-Kastel
neu gestaltet werden. Anhand ausführlicher Archivrecherchen
legte AHB eine Mappe mit 27 ausgewählten Abbildungen
aus der Zeit des späten 17. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts
vor, die die Entwicklung der Umgebungsgestaltung aufzeigen und
als historische Grundlage des Wettbewerbes dienen. |
| Kulturelle Entdeckungen
Südhessen |
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Die Vielfalt kultureller Sehenswürdigkeiten
im Kreis Groß-Gerau ist bemerkenswert groß. Sie
reicht von Festungen und Fachwerkkirchen über Rathäuser
aus dem 16. Jhd., Höfe mit kreuzgratgewölbten Ställen
aus dem 19. Jhd, Relikten früher Riedentwässerung
und Hochwasserschutz entlang der Flüsse Rhein und Main,
der Ansiedlung hugenottischer Glaubenflüchtlinge und
Spuren jüdischen Lebens bis hin zu Denkmälern unterschiedlichster
Industrialisierungsphasen.
Das Kultur-Büro AHB ist damit beauftragt, aus
der Menge kulturhistorischer Relikte im Kreis eine repräsentative
Auswahl zu treffen, diese zu fotografieren und mit Texte versehen
dem Buch "Kulturelle Entdeckungen Südhessen"
beizusteuern, das daneben noch die Kreise Bergstraße,
Darmstadt-Dieburg, die Stadt Darmstadt, den Odenwaldkreis
und Stadt und Kreis Offenbach umfassen wird. Zudem übernahm
AHB die Gesamtredaktion.
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| Starkenburg |
Die Starkenburg liegt
über Heppenheim am Westabhang des Odenwaldes. Westlich
der eigentlichen Burg vorgelagert befindet sich heute unter
Wald eine eingeebnete Fläche, die einzig auf einer Karte
aus der Mitte des 18. Jahrhundert verzeichnet und dort als "Garten
der Constabler" bezeichnet war.
Aufgabe von AHB war es, anhand ausführlicher Archivrecherchen
und Auswertung auch von historischer Litertaur Gestalt und Funktion
dieser Gärten zu eruieren. Zum Abschluss der Arbeiten wurden
zusätzlich Vorschläge für eine künftige
Nutzung und Umsetzung der gewonnenen Ergebnisse vorgelegt. |
| Hochheim
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Die
Stadt Hochheim besitzt ein Ortsarchiv, dass einerseits aus
historischem Archivgut besteht, andererseits durch regelmäßige
Zugänge aus der Verwaltung erweitert wird.
Der Zugang zum historischen Archiv erfolgt über eine
in den 1970er Jahren durchgeführte Verzeichnung.
Beide Bereiche befinden sich nach jahrelanger Nutzung und
unregistrierten Zugängen in einem nur schwer nutzbaren
Zustand.
Nach einer ersten Sichtung des Altbestandes hat AHB
eine kleine Datenbank entwickelt, in die zur Zeit das Findbuch
übertragen wird. Anschließend soll anhand des Datenbestandes
eine Standortüberprüfung stattfinden und das Archiv
neu geordnet werden.
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| Theater Wiesbaden |
| Das 1894 erbaute Theater
in Wiesbaden wird seit einigen Jahren denkmalgerecht saniert.
Eine genaue Kenntnis der historischen Details ist dabei unabdingbar.
Deswegen wurde AHB beauftragt, in allen in Frage kommenden
Archiven und bei privaten Sammlern Abbildungen zu recherchieren
und den an der Sanierung beteiligten Stellen vorzulegen. Insgesamt
konnten dabei deutlich mehr als 100 bislang weitgehend unbekannter
Fotos, Pläne, Postkarten und Werbebilder gefunden werden.
Das besondere Augenmerk lag darauf, die an den Bildern haftenden
Rechte zu recherchieren und zu beachten. |
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