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Grundzüge des Konzeptes: Das Nutzungskonzept
sieht vor, die Mühle als Schaumühle einzurichten.
Hier kann anhand der vorhandenen Einrichtung der Weg des Getreides
vom Korn zum Mehl gezeigt werden. Eine Wiederinbetriebnahme
erscheint derzeit nicht zuletzt aus lebensmittelhygienischen
Gründen als aussichtslos. An mindestens einem Mahlgang
kann aber die Herstellung von Tierfutter gezeigt werden.
Darüber hinaus soll ein Teil der vorhandenen Gebäude
ein Fledermaushaus aufnehmen, in dem die Wochenstubengesellschaft
der Großen Mausohr-Fledermaus mittels digitaler Übertragungstechniken
betrachtet werden kann.
Das gesamte Anwesen wird in einem weiteren Ausbauschritt zu
einem Natur-/Kulturkundehaus entwickelt, in dem in einer interaktiven
Ausstellung die Auswirkung menschlichen Handelns auf die Natur,
das heißt die Herausbildung von Kulturlandschaft, gezeigt
wird. Das umliegende Gelände verdeutlicht dabei vor allem
mit den Relikten des ehemaligen Mühlgrabens und den Streuobstwiesen
diese Entwicklung und wird durch einen "Naturerlebnispfad"
erschlossen, der auch die ufernahen, naturbelassenen Bereiche
entlang der Dill enthält. Der Besucher passiert auf dem
rund 2 Kilometer langen Rundweg Stationen, die ihm den jeweiligen
Landschaftstyp erläutern und Themen aus den Bereichen
Wasser, Boden, Flora, Fauna und Klima aufgreift. Hier werden
mit Tasten, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken alle
Sinne des Besuchers angesprochen.
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