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Grube Fortuna,
Solms-Oberbiel
Wettbewerbsbeitrag
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| Die Grube Fortuna besteht aus dem
ehemaligen Zechengelände und Grubenhäusern und -einrichtungen,
die die Bergbauentwicklung von mehr als 100 Jahren repräsentieren.
Daher haben wir vorgeschlagen, das gesamte Gelände zu einem
In-Situ Museum zu entwickeln und den Gebäuden teilweise
neue Funktionen zugewiesen. |
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Der Besucher wird auf ausgewiesenen
Wegen über das Gelände geleitet. Sogenannte "Protagonisten-Stelen"
erläutern den jeweiligen Standort. Jeder "Protagonist"
steht dabei für einen der unterschiedlichen Berufe einer
Grube. Auf dem Bild sehen Sie von links nach rechts den Pochjungen,
den Hauer und den Steiger, die Auskünfte über ihre
Arbeit geben und über die sozialen Unterschiede informieren.
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| Der "Bremsweg" verbindet
den unteren Grubenbereich der Erzbearbeitung mit den Fördereinrichtungen
im oberen Teil. Entlang dieses Weges informieren Fotoreihen
über das Geschehen auf der Grube und Stationen, die die
unterschiedlichen Arbeiten darstellen, laden zum Mitmachen ein.
Den Rückweg erleichtert eine Rutsche, über die der
Besucher, ausgestattet mit einem sogannnten Arschleder, zu Tal
rutschen kann. |
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Da die Grubengebäude als Ausstellungsstücke
angesehen werden, sollen bauliche Eingriffe möglichst nicht
über den Gebäudeerhalt und die Verkehrssicherung hinausgehen.
Auf diese Weise wird eine denkbar hohe Authentizität hergestellt.
In von uns sogenannten "Links-Vitrinen" werden Gebäudeteile
und ganze Arbeitsbereiche durch Glas vom Besucher abgetrennt.
Auf diese Weise befindet sich nicht das Exponat in der Vitrine,
sondern der Besucher. |
| Bevor der Besucher unter Tage einfahren
kann, erhält er in einem speziellen Raum einen Helm und
Schutzkleidung. Die Bergleute benutzten dafür die Kaue,
die in der Grube Fortuna vollständig funktionsfähig
erhalten ist. Künftig sollen die Besucher hier ihre Schutzkleidung
erhalten und so in die Arbeitswelt der Bergleute eingeführt
werden. |
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Aus bergrechtlichen Gründen
sind Fahrten unter Tage ausschließlich in Begleitung
von geschultem Personal erlaubt. Auf einer kleinen Grubenbahn
sitzend fährt der Besucher rund 2 Kilometer vor Ort und
wird dort im Rahmen einer Führung über die Abbauarbeiten
und -maschinen informiert. Auch unter Tage informieren Fotoreihen
über Geologie, Arbeitsabläufe und Maschinen.
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| Visualisierung: Peter Kneip, Innenarchitekt,
Mainz |
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© 2008 AHB |
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